Zwölf verletzte Leiter in Bendestorf

Was mochten die Nachbarn des Pfadfindergeländes in Bendestorf (südlich von Harburg) wohl gedacht haben, als am Sonntag immer wieder Schmerzensschreie über den Platz hallten?

Mit mehr oder weniger schauspielerischen Glanzleistungen hat jeder der zwölf Teilnehmer des Erste Hilfe-Seminars (Baustein 3 B des Woodbadge-Ausbildungskonzeptes der Diözese) eine denkbare Situation auf einem Lager dargestellt. Da gab es Schnittverletzungen, einen Sonnenstich, einen Hitzschlag, eine Unterkühlung, eine Erfrierung, eine Verätzung, eine Verbrühung, einen Stromschlag, Insektenstiche und was den Seminarleitern Björn Buchter und Christoph Schaub noch so einfiel. Die Teilnehmer konnten erfolgreich zeigen, was sie in den letzten beiden Tagen neu gelernt beziehungsweise aufgefrischt bekommen hatten.

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Der Erste Hilfe-Kurs bestand zum einen aus dem verbindlichen Teil, das sind die vorgeschriebenen acht Doppelstunden, und dem Teil, der speziell auf die Belange von Gruppenleitern eingeht:

Was gehört in die Lagerapotheke?
Wie sollte ein Gesundheitsbogen aussehen?
Was gibt es bei Reisen ins Ausland zu beachten?
Welche Hygienemaßnahmen sind auf Lagern erforderlich?
Welche „typischen“ Verletzungen und Erkrankungen gibt es auf Lagern?

Das Ergebnis der Reflexion war deutlich: Die Teilnehmer und Referenten waren mit dem Verlauf des ersten Kurses dieser Art sehr zufrieden und haben wichtige und nützliche Erfahrungen gesammelt.

In der Fotogallery sind einige Fotos von den „Verletzten“ zu sehen.

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