25 Jahre nach dem Unglück - Einweihung der neuen Gedenkstätte in Westernohe

Am Samstag, den 06.Juni fand im Bundeszentrum der Deutschen-Pfadfinderschaft-Sankt-Georg (DPSG) in Westernohe die Einweihung einer neuen Gedenkstätte verbunden mit einem Wortgottesdienst statt. Der Gedenkstein erinnert an das Tauziehunglück an dieser Stelle, bei dem zwei Kinder aus dem Verband ums Leben gekommen sind.

Der Bundesverband der DPSG, der Diözesanverband Trier, der Bezirk Koblenz, der Stamm der Seepfadfinder (Güls) und der Bürgermeister der Ortsgemeinde Westernohe weihten die Stätte ein. Alle Beteiligten teilen sich künftig der Verantwortung der neuen Gedenkstätte.

Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder der DPSG haben nun mit der Gedenkstätte einen bleibenden Ort der Trauer, des Trostes und des Erinnerns.

Der 4. Juni 1995 war ein schwarzer Tag in der Geschichte der DPSG. An diesem Tag kamen zwei Kinder aus Koblenz-Güls ums Leben, über 100 weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Bei dem Versuch, des Bezirks Koblenz, einen Weltrekord im Tauziehen aufzustellen, geschah das Unglück. Es war ein Unglück, das bei vielen Menschen im Bezirk Koblenz und bundesweit Spuren hinterlassen hat.

Auch 25 Jahre nach dem schrecklichen Unglück, sind viele Wunden nicht verheilt und immer noch gibt es Menschen im Bezirk Koblenz, die sich mit anderen Betroffenen zum Austausch treffen möchten. Weil die Gedenkfeier in diesem Jahr auf Grund der Coronapandemie nur im kleinsten Rahmen stattfinden konnte, wird die geplante Veranstaltung im nächsten Jahr, am 05. Juni 2021 stattfinden.

 

 

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