Freue dich, Stadt Jerusalem! Seid fröhlich zusammen mit ihr, alle, die ihr traurig wart. .... Jerusalem, du starke Stadt, dicht gebaut und fest gefügt! ...

Am 4. Fastensonntag, der nach dem ersten Wort seines Eröffnungsverses „Freu dich Jerusalem“  auch Laetare .  genannt wird, öffnet sich in den Lesungstexten und in der erwartungsvollen und freudigen Stimmung schon ein klein wenig die Tür zu Ostern. Die liturgische Farbe ist eigentlich rosa und soll die Aufhellung der in der Fastenzeit sonst üblichen violetten Farbe andeuten.

 „Bergfest“ – es ist bald geschafft- Licht am Ende des Tunnels

Wir wissen aber, dass wir  bis Ostern noch ein Stück Weg vor uns haben und müssen uns in der Mitte der Vorbereitungszeit fragen.
Wie ist es bis heute gegangen. Konnte ich mich stärker auf Gott einlassen. Konnte ich Jesus besser verstehen und nachfolgen. Wie konnte ich seiner Aufforderung zu Werken des Fastens, des Betens und der Gabe von Almosen nachkommen?
 
Zu oft scheitern wir an unserer Begrenztheit, Oberflächlichkeit und unserer Schwachheit. Wir sind in diesen Dingen aber nicht nur auf uns selber angewiesen sondern vor allem auf Gottes Erbarmen.