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…ungemütlich zieht die Kälte den Rücken hinauf.
Ich sitze am Lagerfeuer und blicke in das erlöschende Feuer.
Glutreste leuchten dunkelrot und auf verkohlten Holzresten bildet sich ein weißer Flaum.
Der kalte Wind bläst mir die Asche ins Gesicht.
Gerade noch die Wärme und Lebendigkeit des Feuers,
jetzt die Kälte und Vergänglichkeit – hautnah.

 

Asche auf mein Haupt

Statt „yes we can“ und Stärke zeigen.
Ein „merk“-würdiges Zeichen, dass mich an meine Vergänglichkeit erinnert.
In einer Welt in der Vergängliches tabu ist.
In einer Welt wo Kranksein, Altsein, Einsamsein „uncool“ ist.
Wo der Tod nicht mehr zum Leben gehört.
Unausweichlicher und unaussprechlicher Makel des Lebens.

Asche auf mein Haupt

Zeichen für meine Begrenztheit, meine Schwachheit, meine Bedürftigkeit meine Sehnsucht.
„Bedenke Mensch, dass du Staub bist….“
Im Zeichen des Kreuzes auf meine Stirn gezeichnet, aber auch Hoffnungszeichen
auf eine menschlichere, wärmere Welt.

Asche auf mein Haupt

Ich zeichne mit einem Ast in der Asche.
Da,… unterm toten Holz glimmt es rot und pulsierend.

Ahnung von Ostern