Einmal reich und berühmt sein, das ist der Jugendtraum vieler. Zumindest ersteres konnte sich auf dem letzten Diözesan-Jungpfadfinder-Wochenende erfüllen.

Am Freitag folgten 87 Jufis aus ganz Hamburg und Schleswig-Holstein dem Ruf des AKs nach Hamm. Zuerst musste das erforderliche Startkapital beschafft werden. Damit konnten die verschiedenen Gruppen sich dann am Samstag ins Großspiel begeben: Jufopoly. Als Spielplan diente hierzu das Hamburger U- und S-Bahn-Netz.

Die Gruppen durften Haltestellen erwerben und erhielten Miete, wann immer eine andere Gruppe ihrerseits versuchte die Station zu kaufen. Für zwischendurch gab es noch allerlei Ereignisfelder, mit denen sich zusätzliche Einnahmen generieren ließen: Minigolf, Völkerball und Stationen vom Spiri AK und der Feuerwehr. Den Höhepunkt des Tages bildete ein gemeinsamer Flashmob am Jungfernstieg, inklusive Tanzchoreografie und der Ode an die Freude.

Abends konnten die Kinder ihre hart erspielten Juros dann mit Stil verprassen: Es gab ein Casino mit Poker, Roulette, Back Jack, einem einarmigen Banditen, Glücksrad und sogar ein Tattoo-Studio. Für die Seele wurde mit alkoholfreien Cocktails ebenso gesorgt, wie mit einer Feuershow. Im Partyraum konnten die Kinder, wenn sie nicht schon völlig erschöpft im Schlafsack lagen, noch ihre überschüssige Energie loswerden.


Der Sonntag endete dann nach dem gemeinsamen Aufräumen in einem besinnlichen Gottesdienst. Ein passender katechetischer Beitrag wurde schon tags zuvor gestaltet. Danach machten sich alle müde, aber heil und glücklich, auf den Heimweg.