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Neues Ausbildungskonzept im DPSG Diözesanverband Hamburg

Liebe Leiter,

gut ausgebildete Gruppenleiter sind die Basis der Kinder- und Jugendarbeit in der DPSG. Auf Basis der verbandsinternen Woodbadgeausbildung (inkl. der Modulausbildung) hat der Diözesenverband Hamburg ein auf die Bedürfnisse der Diözese angepasstes Konzept für Gruppenleiter und interessierte Rover entwickelt.

Die Modulausbildung teilt sich in drei Lotsenkurse auf. Um alle Module abzudecken besucht ihr Lotse 1,2, und 3. Es finden je zwei Module parallel an einem Ort statt, damit die Wartezeit kürzer ist, wenn mal ein Wochenende verpasst wird. Nach erfolgreicher Absolvierung aller drei Lotsenkurse und dem Extrabaustein „Erste-Hilfe“ habt ihr die DPSG Modulausbildung abgeschlossen, seid berechtigt an einem Woodbadgekurs teilzunehmen und eine JuLeiCa ohne weitere Kursbesuche zu bestellen.

Für 2014 und 2015 gibt es folgende Wochenenden:

21.03. - 23.03.2014     Lotse 2&3 (JGH Lütjensee)
02.10. - 05.10.2014     Lotse 1&2 (Haus Warwisch)
30.01. - 01.02.2015     Lotse 1&3 (Ort noch offen)
01.05. - 03.05.2015     Lotse 1&2 (Ort noch offen)
18.09. - 20.09.2015     Lotse 2&3 (Ort noch offen)

Konzept der Lotsenkurse

Es werden immer zwei Lotsenkurse parallel an einem Wochenende, an einem Ort stattfinden. Diese Wochenendseminare beinhalten mehrere festgelegte Bausteine, in einem Modul zusammengefasst. Für die Diözese Hamburg wurden die drei Module als Lotse 1,2 und 3 benannt. Diese Benennung der Module dient der Identifikation und Kennzeichnung der Modulwochenenden im DV Hamburg.
Die Kurse sind unabhängig voneinander und können in beliebiger Reihenfolge besucht werden.

Die Zusammensetzung der Module orientiert sich an einem, mit den Nord-Ost-Diözesen abgestimmten Ausbildungskonzept. Die Lotsenkurse beinhalten alle Pflichtbausteine der DSPG Modulausbildung. Zusätzlich braucht ihr nur noch den Erste-Hilfe-Kurs (welcher ebenfalls von uns angeboten werden wird).

Ihr könnt euch zu den festgelegten Terminen für einen der beiden angebotenen Lotsen entscheiden. Neben gemeinsamen Punkten (Morgen-, Abendrunden, Essen, etc.) werdet ihr das Wochenenden in euren jeweiligen Kursgruppen verbringen. Das Doppelangebot an einem Wochenende dient der Vereinfachung der Logistik für ein solches Wochenende, ihr habt die Chance noch mehr Leiterinnen und Leiter eurer Diözese kennenzulernen und falls ihr ein Wochenende versäumen solltet ist die Wartezeit auf den fehlenden Kurs geringer. 
Mit Absolvieren aller Lotsenkurse und dem extra angebotenen Erste-Hilfe-Kurs habt ihr die Berechtigung an einem Woodbadgekurs teilzunehmen. Des Weiteren habt ihr Möglichkeit euch ohne einen Zusatzkurs eine Jugendleiterkarte (JuLeiCa) zu beantragen.

Im Gegensatz zu den letzten Jahren der Diözesanausbildung können die Lotsenkurse nur komplett besucht werden, d.h. Einzelbausteine an diesen Wochenenden können nicht abgeleistet werden.

Warum hat die Diözese Hamburg ein gesondertes Konzept?

Aufgrund der Vereinbarung mit den Nord-Ost-Diözesen werden in der Diözese Hamburg drei Module (Lotse 1,2 und 3) mit einer anderen Zusammensetzung der Bausteine als auf Bundesebene angeboten. Diese Benennung der Module dient der Identifikation und Kennzeichnung der Modulwochenenden im DV Hamburg. 
Ein wichtiger Unterschied ist, dass der Lotse 1 die Bausteine 2d (Gewalt gegen Kinder und Jugendliche: Sensibilisierung und Intervention) und 2e (Gewalt gegen Kinder und Jugendliche: Vertiefung und Prävention) beinhaltet und damit die Schulung im Rahmen der Präventionsordnung abdeckt.

Durch die geänderte Zusammensetzung wird ermöglicht auch an der Modulausbildung in den Nachbardiözesen teilzunehmen. Dazu gehören die Diözesen Berlin, Osnabrück, Hildesheim, Erfurt und Magdeburg.

Ausbildungspfeil2013

Woodbadgeausbildung

Mit der Modulausbildung ist die Ausbildung der DPSG noch nicht abgeschlossen, sondern der Woodbadgekurs kann besucht werden. Der Woodbadgekurs dient der Vertiefung der Persönlichkeitsentwicklung und der Entwicklung von sozialer Kompetenz. Daher dient der Woodbadgekurs euch nicht nur in eurem Gruppenleiteralltag und den Gruppenstunden, sondern nutzt euch auch im Alltag und im Berufsleben.

Kern der Woodbadge-Ausbildung ist die Auseinandersetzung mit den Zielen, Werten und Methoden der Pfadfinderbewegung. Dies geschieht meist in einer Seminarphase. Aufbauend auf dieser Betrachtung der Pfadfindermethode entwickeln die Teilnehmer eigene Projekte, die Impulse für die Arbeit im jeweiligen Verband geben sollen. Mit der Durchführung dieser Projekte wird die Projektphase abgeschlossen. Daran schließt sich die Dokumentation des Projektes an, häufig verbunden mit einer Reflexion der gesetzten Ziele und des Erreichten. Aufbauend auf dieser Dokumentation entscheiden die Woodbadge-Beauftragten eines Verbandes dann über die Verleihung des Woodbadges, wobei in der Regel nicht die erfolgreiche Durchführung des Projektes, sondern dessen Darstellung maßgeblich ist.

International festgelegt sind die Richtlinien für die Woodbadge-Ausbildung in der 1993 von WOSM verabschiedeten Strategie „Adults in Scouting“. Die darauf aufbauenden Kurse werden im deutschsprachigen Raum als Woodbadgekurs oder als Gilwellkurs bezeichnet.

Euer AK Aus- und Weiterbildung

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